Windkraft als Insektenkiller

David Iliff

Gemessen an der Berichterstattung über die besorgniserregende Dynamik beim Artensterben weltweit nur wenige Tage zuvor fällt die Resonanz zu einer Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ziemlich bescheiden aus. Mein Verdacht: Stört halt den medialen Mainstream. Oder widerspricht der eigenen (Redakteurs-)Meinung. Wahrscheinlich beides.

Der zentrale Punkt der Modellrechnung des DLR: Jeden Tag von April bis Oktober werden in Deutschland Milliarden Fluginsekten von Windkraftanlagen getötet.1)Bevor hier E-Ökos Schnappatmung kriegen, sollten sie vielleicht erst einmal Quellenstudium betreiben und sich etwa das Interview mit einem der Studienautoren durchlesen.

Was Energiewendepriester angepisst natürlich umgehend mit Whataboutism kontern: Und was ist mit den Vögeln? Die fressen doch viel mehr…

Mag stimmen. Nur: Die sterben ja auch aus. Wie etwa die Feldlerche. Unter anderem wegen der massiv toxischen und lebensfeindlichen Landschaftsveränderung zum Zwecke der vorgeblich »ökologischen« Energiegewinnung. Aber auch, weil sie unmittelbar von den verniedlichend »Windräder« genannten Industriewindanlagen geschreddert und guillotiniert werden.

Da gibt es nichts zu beschönigen und kleinzureden.


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Anmerkungen   [ + ]

1. Bevor hier E-Ökos Schnappatmung kriegen, sollten sie vielleicht erst einmal Quellenstudium betreiben und sich etwa das Interview mit einem der Studienautoren durchlesen.

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