Eine triebhafte Angelegenheit

Dazwischen liegen etwa acht Stunden. Lievito Madre, Weizen- und Roggensauerteig (v.l.). Einmal vormittags nach dem frischen Ansatz. Dann abends, nachdem schon Schwung in die Chose gekommen ist. So soll das sein. (mk)

Heute war mal wieder – backtechnisch gesehen – Putz- und Flickstunde. Will sagen: Die Pflege der Sauerteige stand an.

Ich habe das gleich heute vormittag erledigt. Gestern abend hatte ich keine Lust mehr. Meine Erfahrung: Auf einen Tag mehr oder weniger kommt es nicht an. Bei mir hat sich ein 12- bis 14-Tage-Rhythmus ergeben.

Ich habe die Zahl meiner Sauerteige auf drei reduziert. Den Dinkelsauerteig füttere ich jetzt nicht mehr. Ich brauche ihn einfach zu selten. Allerdings habe ich selbstredend zuvor ein Backup gezogen – also den letzten Ansatz getrocknet, so dass man ihn bei Bedarf reaktivieren kann.

So bleiben noch der Weizensauerteig, der Roggensauerteig und der Lievito Madre, der ja auch ein (stramm geführter) Weizensauerteig sowie ein mildes, aber potentes Triebmittel ist.

Damit bin ich für fast alle Eventualitäten gerüstet. Und der nächste Backtag kann kommen.


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